Zum Sprachkurs folgen sicher noch einige Berichte. Da ich aber heute nicht wieder den Fehler von gestern machen will, nämlich zu spät anzufangen und dann alles nur schnell dahin zu klatschen, gibts jetzt nur ein paar Kleinigkeiten. Nur zur Kenntnisnahme: Wir sind zurück im 30 Betten Schlafsaal.
Gestern war Welcome Day für die Teilnehmer von Kurs B, der sich von Kurs A nur darin unterscheidet, dass man 3 Tage weniger "Social Program" hat. Ich habe keine Ahnung wie viele Leute genau da waren, aber es gibt 5 Gruppen mit jeweils so 20+ Leuten. Also waren es schon einige. Die ersten 5 mit denen ich spontan gesprochen habe, waren Deutsche... Von denen gibt es hier reichlich. :) Deutsche und Spanier dominieren hier ganz klar das Geschehen. Bald denke ich mir einfach was Exotisches aus, wenn jemand fragt, woher ich komme. :-P
Ansonsten gab es einen Einführungsvortrag, der wirklich amüsant und gut gehalten war und in dem die eine oder andere Nation gerne mal auf die Schippe genommen wurde. Und auch das eigene Land wurde mit einem Augenzwinkern betrachtet: "Welcome to the most expensive country in the world!". Danach gabs ne Campusführung, die Gruppenaufteilung, Musik und was zu Essen. Alles in allem, war es eine sehr schöne Auftaktveranstaltung. Vor allem, weil es Erdbeeren und Cola gab. In unseren Augen Dinge, die wir uns hier nie werden leisten können. Genauso wenig wie den braunen Käse und den Rentierschinken, mit dem die Brote und Waffeln belegt waren. :)
Nach dem Kurs habe ich Tim und Nils in der Stadt getroffen und wir haben uns eine Buskarte gekauft. Ich kann jetzt erstmal für die nächsten 90 Tage in Trondheim Bus fahren. Das ist ab morgen auch nötig, denn der Sprachkurs findet auf dem anderen Campus "Dragvoll" statt. Und der ist vom Hostel zu Fuß einfach viel zu weit. Zum Glück hält aber der Bus direkt vor der Tür. Nachdem wir noch schnell einen Kaffee to go getrunken haben, der wider Erwarten durchaus erschwinglich war (15NOK, aber er war wirklich groß), bin ich dann nochmal ein der grünen Jogginghose hängen geblieben. Und siehe da, sie war nochmals reduziert auf 49Kronen und gehört jetzt mir. Die ist aber auch bequem. :)
Über den eigentlichen Sprachkurs schreibe ich wann anders. Das ist jetzt auch nicht so interessant. Wer mitlernen will, dem empfehle ich folgenden Link:
http://www.ntnu.edu/now
Hausaufgaben:
Texte 1.Ken, 1.Anna, 1.Maria
Übungen: 1.1, 1.2, 1.3
Personalpronomen und Verbformen lernen
Ach ja, und ne Tasse mitbringen!
Wenn ihr das bis morgen schafft, könnt ihr bei uns mitmachen. :)
Gute Nacht ihr Lieben und bis demnächst!
Ha deg bra!
Das Wintersemester 2012 werde ich in Trondheim verbringen. Wie es mir dabei ergeht, möchte ich mit allen Interessierten in diesem Blog teilen. Viel Spaß!
Dienstag, 31. Juli 2012
Weekend
Jetzt sind 3 Tage vergangen seit meinem letzten Post und ich weiß schon nicht mehr, was ich euch alles erzählen wollte :) Ich versuchs mal chronologisch.
Samstag
Am Samstag wollte ich eigentlich gar nicht so lange schlafen, um beim Frühstück mal ein Ei zu ergattern. Um kurz vor zehn gibts nämlich keine mehr. Irgendwie war die Nacht aber sehr unruhig, weil gegen ein Uhr noch neue Leute in den Schlafsaal eingezogen sind. Exakt diese Leute sind dann pünktlich um halb sieben auch wieder verschwunden. Natürlich mit dem nötigen Radau. Zwischen acht und neun war es dann halbwegs ruhig, so dass ich da dann noch geschlafen habe. Egal. War ja Samstag. Allerdings stand mir ja heute noch der Umzug ins Hotel bevor, da mir im Hostel 200 spanische Pilger das Bett streitig machen. Ich musste also mein gesamtes Hab und Gut verstauen und erstmal im Storage Room zwischenlagern, da ich hier bis 12h auschecken musste, im Hotel aber erst um 15h einchecken konnte. Die Zwischenzeit verbrachte ich mit Bummeln in der Stadt. Begleitet wurde ich dabei von einer jungen Frau aus dem Allgäu, die ich im Hostel kennen gelernt habe. Ihr Name will mir aber partout nicht einfallen. Irgendwas mit B.
Zusätzlich wollten wir einen Blick auf die Olavsfestdagene werfen, wegen denen die Pilger hier einfallen. War aber recht unspektakulär und wenn man nicht gerade der Messe beiwohnen wollte, gabs es nicht wirklich viel zu sehen.
Um 15h bin ich dann zurück zum Hostel, habe meine 23 Koffer geschnappt und habe mich auf den 1,2 km langen Weg gemacht. Ich hab gefühlt Stunden gebraucht und musste am Ende alle 20m eine Pause einlegen, weil ich meinen Koffer einfach nicht mehr ziehen konnte. Ich war fix und fertig, als ich das Hotel endlich erreicht hatte. Völlig erledigt bin ich erstmal auf mein Bett im einfachen, aber völlig ausreichenden, Doppelzimmer gefallen. Da Tim ja erst morgen kommen würde, hatte ich umso mehr Platz und habe glaube ich auch erstmal ein ziemliches Chaos verbreitet. :) Dann habe ich eine ausgiebige Dusche genossen und wollte mir dann die Haare föhnen. Kaum hatte ich den Föhn jedoch in die Steckdose gesteckt, fing er an zu glühen und zu qualmen. Tja... Damit ist das Kapitel föhnen dann wohl erstmal abgeschlossen. Haare so trocknen lassen ist eh Bio ^^ (Anm. d. Red: Ich empfehle das Buch: Nackt schlafen ist Bio von Vanessa Farquharson). Der Rest des Abends war recht unspektakulär. Skypen, surfen und dann trotz Regen nochmal in den Supermarkt. Und wenn ich schonmal draußen war, bin ich auch direkt noch ein bisschen planlos durch die Gegend gelaufen.
Sonntag
Die Nacht war nicht so gut wie gehofft, da das Hotel mega hellhörig ist und auch hier unzählige Pilger weilen. Ich war also ab sieben Uhr immer mal wieder wach. Bin dann trotzdem relativ spät zum Frühstück gegangen, welches wirklich richtig gut war. Hier gabs auch mein lang ersehntes Ei :)
Den Tag habe ich mal wieder mit herumstreunen verbracht. Da mir in den ersten Tagen so die Füße wehtaten in den Chucks, bin ich auf Wanderschuhe umgestiegen. Hab ich euch die eigentlich schon gezeigt?
Danach bin ich zum Hafen gelaufen. Hier von gibts jetzt auch nur schnell ein paar Bilder. Es ist schon mega spät geworden und ich muss dringend schlafen. Vom Sprachkurs erzähle ich dann lieber morgen:
Und dann noch ein paar Bilder von abends, jetzt wieder mit Tim, nochmal an der Kristiansten Festning:
Sorry, dass das jetzt so knapp geworden ist. Aber ich erzähle euch in den nächsten Tagen mehr. Es ist echt spät und um 7Uhr klingelt der Wecker. Ich hoffe, die Fotos entschädigen ein wenig!
Ganz liebe Grüße!
Annika
EDIT (31.07.2012):
Ich muss dann doch noch ein bisschen was schreiben zu den Fotos von Sonntag. Zunächst einmal zu den Fotos von Sonntag Nachmittag. Mein Streifzug führte mich diesmal zu Hafen. Jedenfalls grob. Bei der Gelegenheit wollte ich mir auch mal direkt den Hauptbahnhof angucken. Der ist allerdings wirklich unspektakulär. Aber vielleicht werden wir von hier ja noch den ein oder anderen Trip starten. Vom Hauptbahnhof bin ich dann weiter zum Pirbadet gelaufen, wie der Name sagt, einem Hallenbad am Pier. Das sah von außen und von dem was man von drinnen sehen konnte, wirklich gut aus. Kostet aber auch 105kr für einen Tag für Studenten. Ist also durchaus mal drin, aber nicht in der ersten Woche. Könnt ihr euch ja mal anschauen:
http://pirbadet.no/.
Danach bin ich selbst den besagt Pier entlang gelaufen. Von dort aus konnte man die kleine Insel sehen, die ihr auf dem ersten Foto findet. Dieses Fleckchen Erde nennt sich Munkholmen und ist ein beliebtes Ausflugsziel zum Sonnenbaden und Schwimmen. Mehrmals täglich fährt bis Anfang September eine Fähre dorthin. Sollte der Sommer hier also doch noch mal vorbeikommen, dann steht das ganz oben auf meiner Liste.
Weiter am Pier entlang befand sich dann dieses "Strandbad", dass aus diesem hölzernen Sprungturm besteht und einer Leiter, die in den Fjord führt. Liegen kann man oben auf so Holzterassen. Auch hierfür habe ich mal nen Link, damit ihr euch das mal angucken könnt: http://www.sjobadet.no/ .Ob ich da wirklich hin will, weiß ich noch nicht. Ist allerdings auch nicht so teuer. Warum wohl... Die Bänke mit dem Grillplatz sind direkt neben dem Bad. Hier kann man sitzen und die Fähre nach Munkholmen beobachten.
Die anderen Fotos sind abends entstanden, wo wir einfach von einem tollen Licht profitiert haben. Sogar einen Regenbogen mit Spiegelbogen gabs zu sehen, obwohl es nicht geregnet hat. Das Wetter fasziniert mich hier aber eh. Der Tag war nicht der erste, an dem es morgens sehr schlecht aussah, was das Wetter angeht und zum Abend hin wurde es immer schöner.
So, das reicht jetzt aber als Ergänzung. Jetzt bin ich aber auch zufrieden. :)
Samstag
Am Samstag wollte ich eigentlich gar nicht so lange schlafen, um beim Frühstück mal ein Ei zu ergattern. Um kurz vor zehn gibts nämlich keine mehr. Irgendwie war die Nacht aber sehr unruhig, weil gegen ein Uhr noch neue Leute in den Schlafsaal eingezogen sind. Exakt diese Leute sind dann pünktlich um halb sieben auch wieder verschwunden. Natürlich mit dem nötigen Radau. Zwischen acht und neun war es dann halbwegs ruhig, so dass ich da dann noch geschlafen habe. Egal. War ja Samstag. Allerdings stand mir ja heute noch der Umzug ins Hotel bevor, da mir im Hostel 200 spanische Pilger das Bett streitig machen. Ich musste also mein gesamtes Hab und Gut verstauen und erstmal im Storage Room zwischenlagern, da ich hier bis 12h auschecken musste, im Hotel aber erst um 15h einchecken konnte. Die Zwischenzeit verbrachte ich mit Bummeln in der Stadt. Begleitet wurde ich dabei von einer jungen Frau aus dem Allgäu, die ich im Hostel kennen gelernt habe. Ihr Name will mir aber partout nicht einfallen. Irgendwas mit B.
Zusätzlich wollten wir einen Blick auf die Olavsfestdagene werfen, wegen denen die Pilger hier einfallen. War aber recht unspektakulär und wenn man nicht gerade der Messe beiwohnen wollte, gabs es nicht wirklich viel zu sehen.
Um 15h bin ich dann zurück zum Hostel, habe meine 23 Koffer geschnappt und habe mich auf den 1,2 km langen Weg gemacht. Ich hab gefühlt Stunden gebraucht und musste am Ende alle 20m eine Pause einlegen, weil ich meinen Koffer einfach nicht mehr ziehen konnte. Ich war fix und fertig, als ich das Hotel endlich erreicht hatte. Völlig erledigt bin ich erstmal auf mein Bett im einfachen, aber völlig ausreichenden, Doppelzimmer gefallen. Da Tim ja erst morgen kommen würde, hatte ich umso mehr Platz und habe glaube ich auch erstmal ein ziemliches Chaos verbreitet. :) Dann habe ich eine ausgiebige Dusche genossen und wollte mir dann die Haare föhnen. Kaum hatte ich den Föhn jedoch in die Steckdose gesteckt, fing er an zu glühen und zu qualmen. Tja... Damit ist das Kapitel föhnen dann wohl erstmal abgeschlossen. Haare so trocknen lassen ist eh Bio ^^ (Anm. d. Red: Ich empfehle das Buch: Nackt schlafen ist Bio von Vanessa Farquharson). Der Rest des Abends war recht unspektakulär. Skypen, surfen und dann trotz Regen nochmal in den Supermarkt. Und wenn ich schonmal draußen war, bin ich auch direkt noch ein bisschen planlos durch die Gegend gelaufen.
Sonntag
Die Nacht war nicht so gut wie gehofft, da das Hotel mega hellhörig ist und auch hier unzählige Pilger weilen. Ich war also ab sieben Uhr immer mal wieder wach. Bin dann trotzdem relativ spät zum Frühstück gegangen, welches wirklich richtig gut war. Hier gabs auch mein lang ersehntes Ei :)
Den Tag habe ich mal wieder mit herumstreunen verbracht. Da mir in den ersten Tagen so die Füße wehtaten in den Chucks, bin ich auf Wanderschuhe umgestiegen. Hab ich euch die eigentlich schon gezeigt?
Ich bin zur nahegelegenen Kristiansten festning gelaufen und hatte einen wunderschönen Blick über Trondheim, den ich euch nicht vorenthalten will:
| Das ist die Festung. |
| Na, das Unigebäude wiedererkannt? |
Danach bin ich zum Hafen gelaufen. Hier von gibts jetzt auch nur schnell ein paar Bilder. Es ist schon mega spät geworden und ich muss dringend schlafen. Vom Sprachkurs erzähle ich dann lieber morgen:
| Das ist ein Strandbad. |
Und dann noch ein paar Bilder von abends, jetzt wieder mit Tim, nochmal an der Kristiansten Festning:
Sorry, dass das jetzt so knapp geworden ist. Aber ich erzähle euch in den nächsten Tagen mehr. Es ist echt spät und um 7Uhr klingelt der Wecker. Ich hoffe, die Fotos entschädigen ein wenig!
Ganz liebe Grüße!
Annika
EDIT (31.07.2012):
Ich muss dann doch noch ein bisschen was schreiben zu den Fotos von Sonntag. Zunächst einmal zu den Fotos von Sonntag Nachmittag. Mein Streifzug führte mich diesmal zu Hafen. Jedenfalls grob. Bei der Gelegenheit wollte ich mir auch mal direkt den Hauptbahnhof angucken. Der ist allerdings wirklich unspektakulär. Aber vielleicht werden wir von hier ja noch den ein oder anderen Trip starten. Vom Hauptbahnhof bin ich dann weiter zum Pirbadet gelaufen, wie der Name sagt, einem Hallenbad am Pier. Das sah von außen und von dem was man von drinnen sehen konnte, wirklich gut aus. Kostet aber auch 105kr für einen Tag für Studenten. Ist also durchaus mal drin, aber nicht in der ersten Woche. Könnt ihr euch ja mal anschauen:
http://pirbadet.no/.
Danach bin ich selbst den besagt Pier entlang gelaufen. Von dort aus konnte man die kleine Insel sehen, die ihr auf dem ersten Foto findet. Dieses Fleckchen Erde nennt sich Munkholmen und ist ein beliebtes Ausflugsziel zum Sonnenbaden und Schwimmen. Mehrmals täglich fährt bis Anfang September eine Fähre dorthin. Sollte der Sommer hier also doch noch mal vorbeikommen, dann steht das ganz oben auf meiner Liste.
Weiter am Pier entlang befand sich dann dieses "Strandbad", dass aus diesem hölzernen Sprungturm besteht und einer Leiter, die in den Fjord führt. Liegen kann man oben auf so Holzterassen. Auch hierfür habe ich mal nen Link, damit ihr euch das mal angucken könnt: http://www.sjobadet.no/ .Ob ich da wirklich hin will, weiß ich noch nicht. Ist allerdings auch nicht so teuer. Warum wohl... Die Bänke mit dem Grillplatz sind direkt neben dem Bad. Hier kann man sitzen und die Fähre nach Munkholmen beobachten.
Die anderen Fotos sind abends entstanden, wo wir einfach von einem tollen Licht profitiert haben. Sogar einen Regenbogen mit Spiegelbogen gabs zu sehen, obwohl es nicht geregnet hat. Das Wetter fasziniert mich hier aber eh. Der Tag war nicht der erste, an dem es morgens sehr schlecht aussah, was das Wetter angeht und zum Abend hin wurde es immer schöner.
So, das reicht jetzt aber als Ergänzung. Jetzt bin ich aber auch zufrieden. :)
Freitag, 27. Juli 2012
Ich schon wieder...
... hier bin ich schon wieder. Am es gibt am Anfang ja auch viel zu erzählen. Wenn Sprachkurs und Uni ersteinmal losgegangen sind, dann werde ich nicht mehr so viel Zeit haben für ausführliche Berichte wie im Moment. Gerade liege ich mal wieder im Hostel. Tim und Nils sind von heute Nachmittag bis Sonntag auf einem Wanderausflug mit dem Sprachkurs. Vor allem das Alleinsein macht mir zu schaffen. Diese beschissene Wohnsituation, die Ungewissheit und die scheinbare Aussichtslosigkeit schnell eine Wohnung zu finden, zerren doch mehr an meinen Kräften, als ich zunächst dachte. Sicher sind die ersten Tage immer die schwierigsten, aber so schwer? Habe eben mal wieder versucht Leute zu erreichen, die Zimmer vermieten. Entweder es geht niemand dran oder es hagelt Absagen. Auf e-mails antwortet hier ja eh niemand. Irgendwie hatte ich gehofft, dass sich alles zum Guten wendet, wenn ich erstmal hier bin. Aber ich bin ja auch gerade erst angekommen. Ich versuche nicht den Mut zu verlieren und mich abzulenken. Wenn am Montag der Sprachkurs losgeht wird vermutlich eh alles besser. Wobei ich ja da nur auf Leute treffe, die einen Platz im Studentenwohnheim haben. Sorry, dass ich hier so rumjammer, aber gerade hab ich mal wieder einen kleinen Tiefpunkt. Vor allem, wenn ich daran denke, dass zu Hause alle beisammen sitzen und Papas Geburtstag feiern. Es ist irgendwie so ungerecht. Wenn man Erasmusstudenten annimmt, muss man doch auch dafür sorgen, dass es genug Wohnraum gibt, oder?
So, Kopf hoch. Ich berichte euch mal lieber von meinen Erlebnissen hier. Trondheim ist einfach eine so wunderschöne Stadt. Ich würde so unfassbar gerne bis Weihnachten hier bleiben, um mir alles angucken zu können, Schnee zu sehen, wandern zu gehen und noch viel viel mehr. Ich zeige euch gleich mal ein paar Fotos, damit ihr euch selbst überzeugen könnt. Wenn ich einfach losziehe mit Kamera bewaffnet und ohne Plan durch die Straßen laufe, verschwindet sogar der Kloß in meinem Hals für eine Weile, weil es einfach so schön ist. Gestern Nachmittag war ich auf dem Unicampus. Hier ein paar Bilder:
Ja, die Uni ist schöner als die TU Dortmund oder die RUB. Auch die Gebäude innen wirken sehr modern und überall gibt es Cafeterien und Sitzgelegenheiten. Leider waren die schwarzen Bretter alle leer, da ja Ferien sind. So konnte ich keine weiteren Wohnungsanzeigen ergattern. Später bin ich dann von hier einfach mal bergauf gelaufen. Ungefähr 25-30 Minuten lang. Danach war ich völlig am Ende, hatte aber endlich das Studentendorf gefunden, in dem Nils wohnt. Das ist uns am Vortag nämlich nicht gelungen. Den Abend habe ich dann mit Skypen und Facebook verbracht.
Heute morgen sind wir dann wieder recht spät aufgestanden und haben gerade noch so Frühstück bekommen. Das war aber wieder wirklich gut. Danach waren wir kurz in dem Hotel in das ich morgen für 2 Nächte umziehe, da in das Hostel hier 200 spanische Pilger einfallen und kein Bett frei lassen. Eigentlich teile ich mir im Hotel ein Doppelzimmer mit Tim. Der kommt aber ja erst am Sonntag wieder. Ich hoffe, dass ich mit dem gewonnen Platz und der Privatsphäre ein wenig Energie tanken kann. Dann kann ich ja auch endlich mal was einschließen und muss nicht immer alles mit mir rumtragen. Wenn mein Budget es zuließe, würde ich länger bleiben, aber wer weiß wofür ich das Geld noch brauchen kann. Deswegen geht es am Montag wohl wieder hierhin zurück... Es sei denn es geschieht ein Wunder.
Nach dem kurzen Abstecher zum Hotel waren wir in der Stadt um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Ich überlege ernsthaft mir eine Trinkflasche zuzulegen, in die ich Kranwasser abfüllen kann, damit wir nicht länger das völlig überteuerte Flaschenwasser kaufen müssen. Aber für den Anfang tut es ja auch eine leere Wasserflasche. Als wir zurück im Hostel waren, hat Tim schnell seine Sachen gepackt und wir haben versucht ein paar Wohnungsanzeigen abzutelefonieren. Die meisten waren aber wohl noch auf der Arbeit.
Hatte ich schon erwähnt, dass heute wirklich tolles Wetter war? Kurze-Hose-Wetter? Jedenfalls habe ich mich mit Buch und Handtuch ausgerüstet auf eine Wiese an den Fluß gelegt nachdem Tim weg war und die Sonne genossen. Anschließend bin ich zu einem erneuten Streifzug aufgebrochen, der traumhaft schön war.
Lasst die Bilder einfach auf euch wirken:
Das letzte Bild zeigt das Einkaufzentrum im Hafen, zu dem ich letztendlich gelangt bin. Brauche ich eine grüne, mega bequeme Jogginghose für 79,- Kronen? Ich bin mir noch nicht sicher.
Auf einer Bank habe ich dann Abendbrot gegessen. Ich habe im Supermarkt 2 Brötchen, 2 Äpfel, 1 Packung Fleischwurst und eine Packung Reiswaffeln gekauft und dafür nur 28 Kronen, also ca. 4€ bezahlt. Dagegen kann man nun echt nichts sagen. Fleischwurstbrötchen scheinen also eine sehr preiswerte Mahlzeit zu sein. Genau wie Mc Donalds Cheeseburger. Die kosten nämlich nur 10 Kronen, also etwa 1,30€. Wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, kann man hier schon einiges finden, was es zu vernünftigen Preisen gibt. Im Moment gehören dazu Apfelsaft, Knäckebrot und Müsli. Unverschämt teuer hingegen sind andere Getränke, Eis und Drogerieartikel. Aber vielleicht gibt es da ja auch noch günstigere Variante.
So. Jetzt habe ich schon wieder viel zu viel geschrieben. Aber es tut mir auch einfach gut euch das alles zu erzählen. Ihr müsst es ja nicht lesen, wenn ihr nicht wollt.
Ich vermisse euch alle jetzt schon, aber irgendwie werde ich das Ding hier schon schaukeln.
1000 Küsse,
Annika
So, Kopf hoch. Ich berichte euch mal lieber von meinen Erlebnissen hier. Trondheim ist einfach eine so wunderschöne Stadt. Ich würde so unfassbar gerne bis Weihnachten hier bleiben, um mir alles angucken zu können, Schnee zu sehen, wandern zu gehen und noch viel viel mehr. Ich zeige euch gleich mal ein paar Fotos, damit ihr euch selbst überzeugen könnt. Wenn ich einfach losziehe mit Kamera bewaffnet und ohne Plan durch die Straßen laufe, verschwindet sogar der Kloß in meinem Hals für eine Weile, weil es einfach so schön ist. Gestern Nachmittag war ich auf dem Unicampus. Hier ein paar Bilder:
| Die steht da so rum. |
| Das Hauptgebäude |
| Der Fußballplatz |
| Nochmal das Hauptgebäude |
| Hier hab ich zu Mittag gegessen |
| Mein Blick von der Bank aufs Hautgebäude |
Ja, die Uni ist schöner als die TU Dortmund oder die RUB. Auch die Gebäude innen wirken sehr modern und überall gibt es Cafeterien und Sitzgelegenheiten. Leider waren die schwarzen Bretter alle leer, da ja Ferien sind. So konnte ich keine weiteren Wohnungsanzeigen ergattern. Später bin ich dann von hier einfach mal bergauf gelaufen. Ungefähr 25-30 Minuten lang. Danach war ich völlig am Ende, hatte aber endlich das Studentendorf gefunden, in dem Nils wohnt. Das ist uns am Vortag nämlich nicht gelungen. Den Abend habe ich dann mit Skypen und Facebook verbracht.
Heute morgen sind wir dann wieder recht spät aufgestanden und haben gerade noch so Frühstück bekommen. Das war aber wieder wirklich gut. Danach waren wir kurz in dem Hotel in das ich morgen für 2 Nächte umziehe, da in das Hostel hier 200 spanische Pilger einfallen und kein Bett frei lassen. Eigentlich teile ich mir im Hotel ein Doppelzimmer mit Tim. Der kommt aber ja erst am Sonntag wieder. Ich hoffe, dass ich mit dem gewonnen Platz und der Privatsphäre ein wenig Energie tanken kann. Dann kann ich ja auch endlich mal was einschließen und muss nicht immer alles mit mir rumtragen. Wenn mein Budget es zuließe, würde ich länger bleiben, aber wer weiß wofür ich das Geld noch brauchen kann. Deswegen geht es am Montag wohl wieder hierhin zurück... Es sei denn es geschieht ein Wunder.
Nach dem kurzen Abstecher zum Hotel waren wir in der Stadt um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Ich überlege ernsthaft mir eine Trinkflasche zuzulegen, in die ich Kranwasser abfüllen kann, damit wir nicht länger das völlig überteuerte Flaschenwasser kaufen müssen. Aber für den Anfang tut es ja auch eine leere Wasserflasche. Als wir zurück im Hostel waren, hat Tim schnell seine Sachen gepackt und wir haben versucht ein paar Wohnungsanzeigen abzutelefonieren. Die meisten waren aber wohl noch auf der Arbeit.
Hatte ich schon erwähnt, dass heute wirklich tolles Wetter war? Kurze-Hose-Wetter? Jedenfalls habe ich mich mit Buch und Handtuch ausgerüstet auf eine Wiese an den Fluß gelegt nachdem Tim weg war und die Sonne genossen. Anschließend bin ich zu einem erneuten Streifzug aufgebrochen, der traumhaft schön war.
Lasst die Bilder einfach auf euch wirken:
Das letzte Bild zeigt das Einkaufzentrum im Hafen, zu dem ich letztendlich gelangt bin. Brauche ich eine grüne, mega bequeme Jogginghose für 79,- Kronen? Ich bin mir noch nicht sicher.
Auf einer Bank habe ich dann Abendbrot gegessen. Ich habe im Supermarkt 2 Brötchen, 2 Äpfel, 1 Packung Fleischwurst und eine Packung Reiswaffeln gekauft und dafür nur 28 Kronen, also ca. 4€ bezahlt. Dagegen kann man nun echt nichts sagen. Fleischwurstbrötchen scheinen also eine sehr preiswerte Mahlzeit zu sein. Genau wie Mc Donalds Cheeseburger. Die kosten nämlich nur 10 Kronen, also etwa 1,30€. Wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, kann man hier schon einiges finden, was es zu vernünftigen Preisen gibt. Im Moment gehören dazu Apfelsaft, Knäckebrot und Müsli. Unverschämt teuer hingegen sind andere Getränke, Eis und Drogerieartikel. Aber vielleicht gibt es da ja auch noch günstigere Variante.
So. Jetzt habe ich schon wieder viel zu viel geschrieben. Aber es tut mir auch einfach gut euch das alles zu erzählen. Ihr müsst es ja nicht lesen, wenn ihr nicht wollt.
Ich vermisse euch alle jetzt schon, aber irgendwie werde ich das Ding hier schon schaukeln.
1000 Küsse,
Annika
Donnerstag, 26. Juli 2012
Trondheim Interrail Center
Guten Morgen!
Das war sie also, die erste Nacht in meiner neuen Wahlheimat für die nächsten 5 Monate: Trondheim. Aber von vorne.
Gestern morgen um 9.30h ging sie also los, die lange erwartete Reise in den hohen Norden. Ich bestieg den Flieger mit gemischten Gefühlen. Einerseits freue ich mich natürlich auf die Herausforderung, auf viele neue Freunde, auf den Sprachkurs und ja, sogar auf die Uni. Andererseits wäre es mir wohler, wenn ich Aussicht auf eine Unterkunft hätte. Nur ein paar klitzekleine Quadratmeter. Am besten für unter 600 Euro. Und natürlich würde ich Jannic und meine ganze Familie am liebsten in meinen Koffer packen und einfach mitnehmen. Aber dann wäre ja auch irgendwie der Sinn des ganzen Auslandssemesters dahin. Also, Kopf hoch und positiv denken. Niemand wird hier unter der Brücke schlafen müssen.
Nach einem ruhigen Flug landen wir in Oslo. Hier müssen wir unser Gepäck abholen und durch den Zoll gehen. Da wir nichts zu verzollen haben, wählen wir den grünen Ausgang. Dann müssen wir unser Gepäck wieder aufgeben und erneut durch die Sicherheitskontrolle. Im Gegensatz zu Köln, wo ich gefühlt an jeder Stelle meines Körpers gepiept habe, bleibt der Metalldetektor hier ruhig. Und auch Flüssigkeiten im Handgepäck scheinen erlaubt. Sehr beruhigend... :) Die eigentlich 20 Minuten bis zum Boarding verbringen wir damit durch den kompletten Flughafen zu allerletzten Gate zu laufen. Macht aber nichts, denn die Crew für unseren Flug ist eh noch woanders unterwegs und kommt erst mit einiger Verspätung an. Am Schluss sind es fast 50 Minuten Verspätung mit der unser Flug startet. Aber wir haben es ja nicht eilig. Schließlich haben wir 5 Monate Zeit.
In Trondheim angekommen geht es mit dem Flughafenbus praktischerweise direkt vor unser Hostel. Dort angekommen ist die Begrüßung sehr freundlich und uns werden zwei Betten zugewiesen. Man sollte wissen, dass das Studentersamfundent, das Gebäude in dem das Hostel untergebracht ist, normalerweise für Parties genutzt wird. Und die stelle ich mir hier auch wirklich toll vor. Als Hostel erinnert es jedoch ein bisschen an Kaserne oder noch eher an ein Kriegslazarett mit 30 rostigen Betten in einem Raum, auf denen ein Stück Schaumstoff als Matratze liegt.. An der Decke sind Scheinwerfer und an dem einen Ende des Raums ist eine Bühne. Wenn hier mal niemand schläft und sich dadurch gestört fühlt, mache ich mal ein paar Fotos.
Ein Foto, dass ich euch jetzt schon zeigen kann, ist von der Dusche. Ich lass es wohl mal besser unkommentiert.
Den Rest des Tages haben wir gestern damit verbracht irgendwie planlos durch Trondheim zu laufen. Eigentlich wollten wir Nils Wohnheim finden, was uns aber nicht gelungen ist, da unser Stadtplan aus dem Hostel nur den Innenstadtbereich abdeckt. Aber wir haben den Unicampus gefunden und das Stadion von Rosenborg Trondheim. :) Und uns dann einfach da mit Nils getroffen. Danach waren wir noch in der Stadt und haben im Supermarkt Brot, Brotbelag und Wasser gekauft, und uns ein schönes Plätzchen zum Abendessen gesucht. Für ein Brot, einmal Schinken, einmal Fleischwurst und zwei so Salate für aufs Brot (Bacon&Egg und irgendwas komisches) und 3 Flaschen Wasser haben wir umgerechnet 20 Euro bezahlt. Aber umrechnen ist ja eh schlecht. Außerdem ist auch noch was übrig geblieben für heute. Auf dem Foto seht ihr unseren Ausblick beim Picknick. Ist das nicht schön?
Ja... Und dann war Abend. Noch kurz im Hostel Facebook und E-Mails gecheckt und dann auf dem eigenen Laken, im eigenen Schlafsack mit eigenem Kissen doch erstaunlich gut geschlafen. Erst um halb zehn heute morgen sind wir aufgestanden, um noch einen Blick auf das Frühstück zu werfen, von dem wir uns nicht allzuviel erwarteten. Aller Skepsis zum Trotz, kann man gegen das Frühstück jedoch nicht viel sagen. Es gab Brot, Wurst, Käse, Marmelade, Nutella, Butter, Gurke, Paprika und verschiedene Sorten Müsli. Dazu Kaffee, Tee, Wasser und Apfelsaft. Ach ja. Und so eine wässriges Zeug mit einer leicht weißlichen Farbe das angeblich Milch sein sollte. Vielleicht war es das ja zumindest mal gewesen. Irgendwann... als noch Fett drin war... Nur so zum Vergleich: "Lett" Milch hat 1% Fett, die vom Frühstück war "Extra Lett". Ah ja...
Joa.. Und dann sind wir mit der Erzählung im Jetzt angekommen. Im Moment liege ich auf dem Bett und schreibe wirres Zeug und Tim ist beim Sprachkurs. Eigentlich wollte ich ja mit zur Uni, aber nach dem Duschen habe ich noch nasse Haare und im Waschraum gibt es keine Steckdose und hier im Schlafsaal schlafen noch Leute. Also nutze ich die Zeit zum Bloggen und warte, dass meine Haare von alleine trocknen. :) Dann gehts aber raus. Umgebung weiter erforschen und nach Aushängen für Wohnungen suchen.
In diesem Sinne, haltet die Ohren steif und genießt das schöne Wetter bei euch, hier ist es stark bewölkt bei 15°C.
Eure Annika
Das war sie also, die erste Nacht in meiner neuen Wahlheimat für die nächsten 5 Monate: Trondheim. Aber von vorne.
Gestern morgen um 9.30h ging sie also los, die lange erwartete Reise in den hohen Norden. Ich bestieg den Flieger mit gemischten Gefühlen. Einerseits freue ich mich natürlich auf die Herausforderung, auf viele neue Freunde, auf den Sprachkurs und ja, sogar auf die Uni. Andererseits wäre es mir wohler, wenn ich Aussicht auf eine Unterkunft hätte. Nur ein paar klitzekleine Quadratmeter. Am besten für unter 600 Euro. Und natürlich würde ich Jannic und meine ganze Familie am liebsten in meinen Koffer packen und einfach mitnehmen. Aber dann wäre ja auch irgendwie der Sinn des ganzen Auslandssemesters dahin. Also, Kopf hoch und positiv denken. Niemand wird hier unter der Brücke schlafen müssen.
Nach einem ruhigen Flug landen wir in Oslo. Hier müssen wir unser Gepäck abholen und durch den Zoll gehen. Da wir nichts zu verzollen haben, wählen wir den grünen Ausgang. Dann müssen wir unser Gepäck wieder aufgeben und erneut durch die Sicherheitskontrolle. Im Gegensatz zu Köln, wo ich gefühlt an jeder Stelle meines Körpers gepiept habe, bleibt der Metalldetektor hier ruhig. Und auch Flüssigkeiten im Handgepäck scheinen erlaubt. Sehr beruhigend... :) Die eigentlich 20 Minuten bis zum Boarding verbringen wir damit durch den kompletten Flughafen zu allerletzten Gate zu laufen. Macht aber nichts, denn die Crew für unseren Flug ist eh noch woanders unterwegs und kommt erst mit einiger Verspätung an. Am Schluss sind es fast 50 Minuten Verspätung mit der unser Flug startet. Aber wir haben es ja nicht eilig. Schließlich haben wir 5 Monate Zeit.
In Trondheim angekommen geht es mit dem Flughafenbus praktischerweise direkt vor unser Hostel. Dort angekommen ist die Begrüßung sehr freundlich und uns werden zwei Betten zugewiesen. Man sollte wissen, dass das Studentersamfundent, das Gebäude in dem das Hostel untergebracht ist, normalerweise für Parties genutzt wird. Und die stelle ich mir hier auch wirklich toll vor. Als Hostel erinnert es jedoch ein bisschen an Kaserne oder noch eher an ein Kriegslazarett mit 30 rostigen Betten in einem Raum, auf denen ein Stück Schaumstoff als Matratze liegt.. An der Decke sind Scheinwerfer und an dem einen Ende des Raums ist eine Bühne. Wenn hier mal niemand schläft und sich dadurch gestört fühlt, mache ich mal ein paar Fotos.
Ein Foto, dass ich euch jetzt schon zeigen kann, ist von der Dusche. Ich lass es wohl mal besser unkommentiert.
Den Rest des Tages haben wir gestern damit verbracht irgendwie planlos durch Trondheim zu laufen. Eigentlich wollten wir Nils Wohnheim finden, was uns aber nicht gelungen ist, da unser Stadtplan aus dem Hostel nur den Innenstadtbereich abdeckt. Aber wir haben den Unicampus gefunden und das Stadion von Rosenborg Trondheim. :) Und uns dann einfach da mit Nils getroffen. Danach waren wir noch in der Stadt und haben im Supermarkt Brot, Brotbelag und Wasser gekauft, und uns ein schönes Plätzchen zum Abendessen gesucht. Für ein Brot, einmal Schinken, einmal Fleischwurst und zwei so Salate für aufs Brot (Bacon&Egg und irgendwas komisches) und 3 Flaschen Wasser haben wir umgerechnet 20 Euro bezahlt. Aber umrechnen ist ja eh schlecht. Außerdem ist auch noch was übrig geblieben für heute. Auf dem Foto seht ihr unseren Ausblick beim Picknick. Ist das nicht schön?
Ja... Und dann war Abend. Noch kurz im Hostel Facebook und E-Mails gecheckt und dann auf dem eigenen Laken, im eigenen Schlafsack mit eigenem Kissen doch erstaunlich gut geschlafen. Erst um halb zehn heute morgen sind wir aufgestanden, um noch einen Blick auf das Frühstück zu werfen, von dem wir uns nicht allzuviel erwarteten. Aller Skepsis zum Trotz, kann man gegen das Frühstück jedoch nicht viel sagen. Es gab Brot, Wurst, Käse, Marmelade, Nutella, Butter, Gurke, Paprika und verschiedene Sorten Müsli. Dazu Kaffee, Tee, Wasser und Apfelsaft. Ach ja. Und so eine wässriges Zeug mit einer leicht weißlichen Farbe das angeblich Milch sein sollte. Vielleicht war es das ja zumindest mal gewesen. Irgendwann... als noch Fett drin war... Nur so zum Vergleich: "Lett" Milch hat 1% Fett, die vom Frühstück war "Extra Lett". Ah ja...
Joa.. Und dann sind wir mit der Erzählung im Jetzt angekommen. Im Moment liege ich auf dem Bett und schreibe wirres Zeug und Tim ist beim Sprachkurs. Eigentlich wollte ich ja mit zur Uni, aber nach dem Duschen habe ich noch nasse Haare und im Waschraum gibt es keine Steckdose und hier im Schlafsaal schlafen noch Leute. Also nutze ich die Zeit zum Bloggen und warte, dass meine Haare von alleine trocknen. :) Dann gehts aber raus. Umgebung weiter erforschen und nach Aushängen für Wohnungen suchen.
In diesem Sinne, haltet die Ohren steif und genießt das schöne Wetter bei euch, hier ist es stark bewölkt bei 15°C.
Eure Annika
Abonnieren
Posts (Atom)