Hey ho!
Auch wenn es erst Oktober ist, kommt hier fast ein bisschen weihnachtliche Stimmung auf, wenn ich hier im Warmen sitze, den tollen winterlichen Ausblick genieße, Tee trinke und Mandarinen esse. :) Ganz soweit ist es aber ja zum Glück noch nicht. Denn das hieße ja, dass meine Zeit hier quasi vorbei wäre. Und das geht ja nicht, jetzt, wo es doch gerade so toll geschneit hat. Trotzdem ist heute in 8 Wochen Heiligabend. Die Zeit vergeht einfach rasend schnell. In dreieinhalb Wochen ist hier das Semester zu Ende und die Prüfungsphase beginnt. Da bin ich ja mal gespannt drauf!
Aber bis dahin werden wir den hoffentlich andauernden Schnee genießen. Nachdem es am Donnerstag ja geschneit hat, hat es am Freitag leider nochmal ein wenig geregnet. Am Samstag war es dann aber wieder richtig kalt und es hat nochmal ordentlich Neuschnee gegeben. Grund genug die herrliche Sonne am Sonntag zu nutzen und einen ausgiebigen Spaziergang zu machen. Nach der Zeitumstellung bleibt uns die Sonne ja nun noch eine Stunde weniger am Tag.
Der Spaziergang war herrlich. Wir waren insgesamt 4,5 Stunden unterwegs und haben die Estenstadsmarka unsicher gemacht. Nachdem wir im Sommer da gebadet haben und beim letzen Mal alles in herbstlichem Orange strahlte, war nun alles weiß. Und wie. Der Tiefschnee ging mir an manchen Stellen locker bis zum Knie und abseits der gespurten Wege war ohne Ski kein durchkommen.
Wir sind erstmal einfach drauf losgelaufen, daher, wo es uns gerade gefallen hat. Später sind wir dann auf einen kleinen Berg (oder Hügel) gelaufen, von wo aus man einen schönen Blick über das verschneite Trondheim hatte.
Am besten zeige ich euch mal wieder ein paar Fotos, die leider nur zum Teil wiedergeben können, wie schön es ist:
Als wir von unserem kleinen Ausflug wieder da waren, wollten wir noch einen Schneemann bauen, weil unsere Werke vom Vortag von irgendeinem Rüpel zerstört wurden. Allerdings war es inzwischen so kalt, dass aus dem wunderbaren Schneeballschlachten-Pappschnee feiner Pulverschnee geworden ist, der einfach nicht zusammen halten wollte. Also haben wir einfach alle zusammen bei Tim Pizza gebacken und es uns gemütlich gemacht.
Während ich euch hier schreibe, hat es draußen auch wieder angefangen zu schneien. Heute ist es mit -8°C auch nochmal ne ganze Ecke kälter. Am Donnerstag wollen wir uns dann auf jeden Fall auch Langlaufski ausleihen und dann sobald wie möglich die Bymarka auf Skiern unsicher machen. Und einen Schlitten müssen wir uns auch noch irgendwo besorgen. Soviel neues nochmal zu entdecken!
Ich bin mal gespannt, ob der Schnee jetzt wirklich dauerhaft liegen bleibt und er einem irgendwann auf die Nerven geht. Aber solange die Busse fahren und die Gehwege halbwegs benutzbar sind, ist es einfach nur toll! Nur hier im Studentendorf ist es stellenweise sau glatt, so dass ich mich regelmäßig lang lege. Irgendwie streuen Norweger kein Salz, sondern räumen nur und streuen Split. Im Moment hilft das noch nicht wirklich. Wobei, wenn Norweger noch mit dem Fahrrad zur Uni fahren können, stelle ich mich wahrscheinlich einfach nur an. Wie sagte der Norweger letzte Woche so schön: Hier kann man auch so Spikes kaufen, die man über die Schuhe machen kann. Das machen aber eigentlich nur alte Leute und vielleicht Ausländer. :)
In diesem Sinne: Liebe Grüße und friert nicht zu doll! Ich ess jetzt erstmal Erdbeeren.
Annika
Das Wintersemester 2012 werde ich in Trondheim verbringen. Wie es mir dabei ergeht, möchte ich mit allen Interessierten in diesem Blog teilen. Viel Spaß!
Montag, 29. Oktober 2012
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Den første snøen i Trondheim
Ok, ich habs versprochen. Ich wollte mich wieder melden, sobald der angekündigte Schnee da ist. Und das ging jetzt mal schneller und vor allem viel heftiger als gedacht! Gestern fielen nur ein paar Flöckchen, vermischt mit Regen, aber als dann gegen Abend das erste bisschen liegen blieb, deutete sich schon an, dass da noch was draus werden könnte.
Heute morgen war die Freude dann riesig. Alles war weiß. Und es schneit, und schneit und schneit :)
Keiner weiß, wie lange es liegen bleibt, aber für den Anfang ist das schon ne ganze Menge. Schließlich haben wir erst Oktober.
Da wir noch unser Projekt fertig stellen mussten, waren wir nur draußen, um zur Uni und zurück zu laufen. Aber gleich gibts wohl nochmal eine große Schneeballschlacht im Studentendorf.
Aber erstmal gibts für euch erste Fotos:
Ich bin mal gespannt, wie sich das hier weiter entwickelt und halte euch auf dem Laufenden!
Viele Grüße aus dem Winterwonderland!
Annika
Heute morgen war die Freude dann riesig. Alles war weiß. Und es schneit, und schneit und schneit :)
Keiner weiß, wie lange es liegen bleibt, aber für den Anfang ist das schon ne ganze Menge. Schließlich haben wir erst Oktober.
Da wir noch unser Projekt fertig stellen mussten, waren wir nur draußen, um zur Uni und zurück zu laufen. Aber gleich gibts wohl nochmal eine große Schneeballschlacht im Studentendorf.
Aber erstmal gibts für euch erste Fotos:
| Um 9Uhr heute morgen |
| Gegen 12.00Uhr |
Ich bin mal gespannt, wie sich das hier weiter entwickelt und halte euch auf dem Laufenden!
Viele Grüße aus dem Winterwonderland!
Annika
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Dies und das
Hallo meine Lieben!
Ich dachte mir, es ist mal wieder an der Zeit ein wenig aus dem herbstlichen Trondheim zu berichten. Nachdem der September mit Besuch geendet und der Oktober mit Besuch begonnen hat, wurde ich inzwischen vom Unialltag eingeholt. Mehrere Projekt-Deadlines, die noch in weiter Ferne schienen, kamen bedrohlich nahe, so dass ich vor allem in den letzten Tagen viel Zeit vorm Rechner verbracht habe.
So viel Stress ist es aber dann natürlich auch nicht, dass nicht noch genügend Zeit für alle möglichen sozialen Aktivitäten bleiben würde.
Von einem Highlight muss ich euch definitiv noch berichten: Unserer Hüttentour zur Fosenkoia. Eigentlich hatte ich vorher zwei Wochen Besuch und brauchte mal ein wenig Zeit für mich und eigentlich hatte ich sowieso genug für die Uni zu tun, aber uneigentlich ist so ein Cabin Trip schon ziemlich cool. Deswegen musste ich wohl oder übel mit. :)
Die Fosenkoia liegt auf der anderen Seite des Fjords nahe des Ortes Vanvikan. Da man sie auf Google Maps erkennen kann, hab ich sie für euch mal markiert: Fosenkoia
Um dorthin zu kommen, mussten wir zunächst mal mit den Schnellboot über den Fjord fahren. Die Überfahrt dauerte ca. 25 Minuten und bei herrlichem Wetter ließen wir uns an Deck die Sonne auf die Nase scheinen. Es war zwar recht kalt, aber gut eingepackt konnte man es schon aushalten. Zum ersten Mal konnten wir auch sehen, wie nah der Winter doch schon ist. Alle höheren Berge rings um Trondheim waren plötzlich weiß und strahlten im Sonnenlicht.
Von Vanvikan aus machten wir uns dann mit Karte und Kompass auf den Weg. Zu Anfang konnten wir noch einem Weg zu einer Farm folgen (und den haben wir schon nicht auf Anhieb gefunden), doch schon bald ging es wieder querfeldein. Immer dem Kompass nach. Der Weg und auch die Navigation war schon anspruchsvoll, vor allem weil wir plötzlich vor einer Steilwand standen, nach oben schauten und wussten: Ja, eigentlich sollten wir da oben sein. :) Aber so ein kleiner Berg macht uns ja nichts mehr aus und nachdem wir eine Weile am Felsen entlang gelaufen waren, fanden wir auch eine Stelle, an der sich der Aufstieg ohne größere Risiken meistern ließ.
Das hat uns allerdings ein wenig Zeit gekostet und so brauchten wir statt der angegebenen 1,5 bis 2 (norwegischen) Stunden, dann doch 4 bis wir den See und die Hütte erblicken konnten. Aber das man die angegebenen Zeiten nicht allzu ernst nehmen darf, haben wir ja inzwischen verstanden. Die Faustregel lautet: Wenn ein Norweger behauptet, er braucht für die Strecke 1 Stunde, dann braucht ein normaler Mensch mindestens 2. Der Norweger kommt dir also fröhlich joggend (mit Kinderwagen, selbstverständlich) entgegen, wenn du, völlig am Ende, nicht mal die Hälfte des Weges hinter dir hast. Egal! Wir sind angekommen, das zählt. Da wir auf Meereshöhe gestartet sind und die Hütte auf 425m liegt, haben wir auch einige Höhenmeter zurück gelegt. Wie viele genau würde mich bei dem ständigen auf und ab schon mal interesssieren.
Die Hütte war mal wieder herrlich. Nachdem wir Wasser geholt und den Ofen angeheizt hatten, machten wir uns an die Zubereitung des Abendessens und verbrachten einen gemütlichen Abend fernab der Zivilisation.
Der Sternenhimmel war traumhaft schön und so viele Sterne habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Neben der Milchstraße bekam ich auch eine Sternschnuppe zu Gesicht.
Da es draußen sternenklar aber saukalt war, entschieden wir uns eine Feuerwache einzurichten. So klingelte nachts alle 1,5h bis 2h für irgendjemanden der Wecker und es wurde Holz im Ofen nachgelegt. So schafften wir es warm durch die Nacht. Das das nötig war, zeigte sich am nächsten Morgen. Draußen war alles von einer Frostschicht überzogen und selbst Teile des Sees waren von dünnem Eis bedeckt.
Nach dem späten Frühstück machte sich die Hälfte der 8er Gruppe inklusive mir auf den Heimweg. Die 4 anderen wollten noch einen weiteren Tag bleiben. Ich entschied mich aber, zurück zu gehen und den zusätzlichen Tag zu nutzen, um für die Uni zu arbeiten und sonstige Sachen aufzuholen, die ich in den zwei ereignisreichen Wochen, in denen Kiki und Jannic hier waren, vernachlässigt habe.
Da wir dank perfekter Wegplanung (und ein bisschen Glück) nur knapp über 2 Stunden bis zur Fähre brauchten, waren wir schon am Nachmittag zurück in Trondheim und konnten den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen und einem Film ruhig ausklingen lassen. Am besten ich zeige euch mal ein paar Fotos vom Ausflug zur Fosenkoia:
Ja, das war sicherlich das Highlight der letzten anderthalb Wochen, aber insgesamt ist hier ja immer was los.
Letzten Montag zum Beispiel hatte Tim Geburtstag und wir haben mit ein paar Freunden nachmittags lecker Waffeln gebacken und abends haben wir gegrillt. Es gab (ausnahmsweise mal) unsere geliebten pølser (nein, das sind keine Würstchen) und selbstgemachten Kartoffel- und Nudelsalat. Da es natürlich eigentlich zu kalt zum Grillen war, haben wir es uns dann nach dem Essen bei Tim in der WG gemütlich gemacht und mit ein paar Bier angestoßen. Ich denke wir haben das gut hinbekommen mit dem Geburtstag feiern!
Unter der Woche haben wir dann an unseren Projekten gearbeitet. Zumindest tagsüber. Gemeinsames Abendessen mit 4 bis 8 Leuten gehört hier ja schon dazu. Deswegen hab ich dann am Mittwoch großzügig meine Nürnberger Würstchen, die mir Kiki auf meinen eindringlichen Wunsch hin mitgebracht hat, geteilt und wir hatten ein typisch deutsches Abendessen: Nürnberger Rostbratwürstchen mit Kartoffelpüree, Sauerkraut und alternativ auch Rotkohl. Lecker!
Dieses Wochenende waren wir dann nochmal auf der Studenterhytta in der Bymarka und haben gemütlich am Kamin gesessen, Karten gespielt und waren zwischendurch in der Sauna. Gegen die Hütten, die wir sonst so besuchen, ist die bewirtete Studenterhytta, die in knapp 1,5h Stunden vom Bus zu Fuß zu erreichen ist, der pure Luxus. Wenn man wollte, könnte man sogar mit den Bus bis vor die Tür fahren. Aber dann hat man sich auch keine Sauna verdient. :) Wir sind über Nacht geblieben und am nächsten Morgen nach dem Frühstück zurück. Eine Besonderheit in der Studenterhytta ist, dass man unzählige verschiedene Biersorten bekommt und trotz des stolzen Preises von 55NOK musste es für Jan ein deutsches Weizen sein, wie das nachfolgende Foto beweist:
Ach Leute, es gibt so viel zu erzählen, aber ich muss ja auch noch was haben, wenn ich in weniger als 9 Wochen wieder bei euch bin. Kinder, wie die Zeit vergeht!
Genießt die letzten schönen Tage bei euch und bleibt gesund! Hier soll es ab Donnerstag auch in tieferen Lagen das erste Mal schneien. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns riesig darauf. Wenn es soweit ist, melde ich mich wieder.
Klem fra Annika!
Ich dachte mir, es ist mal wieder an der Zeit ein wenig aus dem herbstlichen Trondheim zu berichten. Nachdem der September mit Besuch geendet und der Oktober mit Besuch begonnen hat, wurde ich inzwischen vom Unialltag eingeholt. Mehrere Projekt-Deadlines, die noch in weiter Ferne schienen, kamen bedrohlich nahe, so dass ich vor allem in den letzten Tagen viel Zeit vorm Rechner verbracht habe.
So viel Stress ist es aber dann natürlich auch nicht, dass nicht noch genügend Zeit für alle möglichen sozialen Aktivitäten bleiben würde.
Von einem Highlight muss ich euch definitiv noch berichten: Unserer Hüttentour zur Fosenkoia. Eigentlich hatte ich vorher zwei Wochen Besuch und brauchte mal ein wenig Zeit für mich und eigentlich hatte ich sowieso genug für die Uni zu tun, aber uneigentlich ist so ein Cabin Trip schon ziemlich cool. Deswegen musste ich wohl oder übel mit. :)
Die Fosenkoia liegt auf der anderen Seite des Fjords nahe des Ortes Vanvikan. Da man sie auf Google Maps erkennen kann, hab ich sie für euch mal markiert: Fosenkoia
Um dorthin zu kommen, mussten wir zunächst mal mit den Schnellboot über den Fjord fahren. Die Überfahrt dauerte ca. 25 Minuten und bei herrlichem Wetter ließen wir uns an Deck die Sonne auf die Nase scheinen. Es war zwar recht kalt, aber gut eingepackt konnte man es schon aushalten. Zum ersten Mal konnten wir auch sehen, wie nah der Winter doch schon ist. Alle höheren Berge rings um Trondheim waren plötzlich weiß und strahlten im Sonnenlicht.
Von Vanvikan aus machten wir uns dann mit Karte und Kompass auf den Weg. Zu Anfang konnten wir noch einem Weg zu einer Farm folgen (und den haben wir schon nicht auf Anhieb gefunden), doch schon bald ging es wieder querfeldein. Immer dem Kompass nach. Der Weg und auch die Navigation war schon anspruchsvoll, vor allem weil wir plötzlich vor einer Steilwand standen, nach oben schauten und wussten: Ja, eigentlich sollten wir da oben sein. :) Aber so ein kleiner Berg macht uns ja nichts mehr aus und nachdem wir eine Weile am Felsen entlang gelaufen waren, fanden wir auch eine Stelle, an der sich der Aufstieg ohne größere Risiken meistern ließ.
Das hat uns allerdings ein wenig Zeit gekostet und so brauchten wir statt der angegebenen 1,5 bis 2 (norwegischen) Stunden, dann doch 4 bis wir den See und die Hütte erblicken konnten. Aber das man die angegebenen Zeiten nicht allzu ernst nehmen darf, haben wir ja inzwischen verstanden. Die Faustregel lautet: Wenn ein Norweger behauptet, er braucht für die Strecke 1 Stunde, dann braucht ein normaler Mensch mindestens 2. Der Norweger kommt dir also fröhlich joggend (mit Kinderwagen, selbstverständlich) entgegen, wenn du, völlig am Ende, nicht mal die Hälfte des Weges hinter dir hast. Egal! Wir sind angekommen, das zählt. Da wir auf Meereshöhe gestartet sind und die Hütte auf 425m liegt, haben wir auch einige Höhenmeter zurück gelegt. Wie viele genau würde mich bei dem ständigen auf und ab schon mal interesssieren.
Die Hütte war mal wieder herrlich. Nachdem wir Wasser geholt und den Ofen angeheizt hatten, machten wir uns an die Zubereitung des Abendessens und verbrachten einen gemütlichen Abend fernab der Zivilisation.
Der Sternenhimmel war traumhaft schön und so viele Sterne habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Neben der Milchstraße bekam ich auch eine Sternschnuppe zu Gesicht.
Da es draußen sternenklar aber saukalt war, entschieden wir uns eine Feuerwache einzurichten. So klingelte nachts alle 1,5h bis 2h für irgendjemanden der Wecker und es wurde Holz im Ofen nachgelegt. So schafften wir es warm durch die Nacht. Das das nötig war, zeigte sich am nächsten Morgen. Draußen war alles von einer Frostschicht überzogen und selbst Teile des Sees waren von dünnem Eis bedeckt.
Nach dem späten Frühstück machte sich die Hälfte der 8er Gruppe inklusive mir auf den Heimweg. Die 4 anderen wollten noch einen weiteren Tag bleiben. Ich entschied mich aber, zurück zu gehen und den zusätzlichen Tag zu nutzen, um für die Uni zu arbeiten und sonstige Sachen aufzuholen, die ich in den zwei ereignisreichen Wochen, in denen Kiki und Jannic hier waren, vernachlässigt habe.
Da wir dank perfekter Wegplanung (und ein bisschen Glück) nur knapp über 2 Stunden bis zur Fähre brauchten, waren wir schon am Nachmittag zurück in Trondheim und konnten den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen und einem Film ruhig ausklingen lassen. Am besten ich zeige euch mal ein paar Fotos vom Ausflug zur Fosenkoia:
| Da ist sie! Die Hütte! |
| Fosenkoia |
| Plumpsklo |
| Am Hafen in Vanvikan. |
Letzten Montag zum Beispiel hatte Tim Geburtstag und wir haben mit ein paar Freunden nachmittags lecker Waffeln gebacken und abends haben wir gegrillt. Es gab (ausnahmsweise mal) unsere geliebten pølser (nein, das sind keine Würstchen) und selbstgemachten Kartoffel- und Nudelsalat. Da es natürlich eigentlich zu kalt zum Grillen war, haben wir es uns dann nach dem Essen bei Tim in der WG gemütlich gemacht und mit ein paar Bier angestoßen. Ich denke wir haben das gut hinbekommen mit dem Geburtstag feiern!
Unter der Woche haben wir dann an unseren Projekten gearbeitet. Zumindest tagsüber. Gemeinsames Abendessen mit 4 bis 8 Leuten gehört hier ja schon dazu. Deswegen hab ich dann am Mittwoch großzügig meine Nürnberger Würstchen, die mir Kiki auf meinen eindringlichen Wunsch hin mitgebracht hat, geteilt und wir hatten ein typisch deutsches Abendessen: Nürnberger Rostbratwürstchen mit Kartoffelpüree, Sauerkraut und alternativ auch Rotkohl. Lecker!
Dieses Wochenende waren wir dann nochmal auf der Studenterhytta in der Bymarka und haben gemütlich am Kamin gesessen, Karten gespielt und waren zwischendurch in der Sauna. Gegen die Hütten, die wir sonst so besuchen, ist die bewirtete Studenterhytta, die in knapp 1,5h Stunden vom Bus zu Fuß zu erreichen ist, der pure Luxus. Wenn man wollte, könnte man sogar mit den Bus bis vor die Tür fahren. Aber dann hat man sich auch keine Sauna verdient. :) Wir sind über Nacht geblieben und am nächsten Morgen nach dem Frühstück zurück. Eine Besonderheit in der Studenterhytta ist, dass man unzählige verschiedene Biersorten bekommt und trotz des stolzen Preises von 55NOK musste es für Jan ein deutsches Weizen sein, wie das nachfolgende Foto beweist:
Ach Leute, es gibt so viel zu erzählen, aber ich muss ja auch noch was haben, wenn ich in weniger als 9 Wochen wieder bei euch bin. Kinder, wie die Zeit vergeht!
Genießt die letzten schönen Tage bei euch und bleibt gesund! Hier soll es ab Donnerstag auch in tieferen Lagen das erste Mal schneien. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns riesig darauf. Wenn es soweit ist, melde ich mich wieder.
Klem fra Annika!
Dienstag, 9. Oktober 2012
Herbst
Juhu! Wir haben es geschafft! Trondheim hat offiziell Oslo und Zürich im Ranking der teuersten Städte der Welt überholt. Damit ist es amtlich. Ich studiere in der teuersten Stadt der Welt. Merkt man gar nicht...
Hier zum nachlesen: ( Der Artikel ist allerdings von Januar, machte aber in den letzten Tagen hier die Runde)
http://www.newsinenglish.no/2012/01/11/trondheim-tops-most-expensive-list/
Na ja, was kostet die Welt. In einem Land, in dem man sich eher Physalis als Radieschen leisten kann und es kein Sprühdeo zu kaufen gibt, muss man es sich eben anders schön machen. :) Und das klappt ja, wie ihr seht, ganz wunderbar. Außerdem bin ich jetzt nach den Besuchen von Kiki und Jannic auch gut mit deutschen Produkten ausgestattet, so dass ich wohl noch eine Weile überleben werde.
Nachdem wir fast 3 Wochen lang traumhaftes Wetter hatten, hat uns jetzt der Herbst eingeholt und es ist regnerisch und ungemütlich. Allerdings wirkt die Landschaft in sanfte Gelb- und Orangetöne getaucht nochmal anders und , falls das überhaupt geht, noch malerischer und schöner. Da ich aber gerade nicht raus mag, zeig ich euch doch einfach mal mein neues Zimmer, dass ich jetzt seit fast einer Woche bewohne. Auch wenn die 2 Monate in der WG mit Tim, Christina und Etienne super, super schön waren und wir eine Menge Spaß und Luxus hatten, ist es doch nochmal was anderes, sein eigenes Zimmer zu haben und seine Sachen endlich mal komplett auspacken und verstauen zu können.
Meine Mitbewohner sind auch sehr nett. Ich teile mir hier Küche und Bad mit einer Amerikanerin, einem Kroaten und einem Norweger. Den Norweger habe ich aber erst zweimal für ein paar Sekunden gesehen. Der ist sonst unsichtbar. Aber Norweger sind halt nicht die kommunikativsten und es ist bestimmt auch nicht einfach als ernsthafter Student zwischen den ganzen Internationals zu wohnen, deren Hauptziel es ist, möglichst viel zu feiern. :)
Aber hier mal ein paar Fotos von meinem Reich:
Ich hab es mir hier schon ziemlich gemütlich gemacht und nach meinem und Jannics Besuch bei Ikea, hab ich auch alles, was man so braucht beisammen. Die Wände sind noch ein wenig kahl, aber vielleicht kann ich ja noch ein paar Fotos mehr aufhängen. Und es sind ja auch nur noch 75 Tage, die ich hier verbringen werde.
Da musste ich doch direkt mal nachgucken, wie lange ich schon hier bin. Und das Ergebnis: 76 Tage!!! Halbzeit! Unfassbar, wie die Zeit vergeht. Wenn der Rest der Zeit genauso schnell um ist, dann sollte ich ernsthaft anfangen, über Weihnachtsgeschenke nachzudenken. :) Aber wenn das so ist, muss ich jetzt auch mal mit bloggen aufhören und an meinem Projekt weiterarbeiten. Sonst wird das nämlich auch nichts mehr.
Klem,
Annika
Hier zum nachlesen: ( Der Artikel ist allerdings von Januar, machte aber in den letzten Tagen hier die Runde)
http://www.newsinenglish.no/2012/01/11/trondheim-tops-most-expensive-list/
Na ja, was kostet die Welt. In einem Land, in dem man sich eher Physalis als Radieschen leisten kann und es kein Sprühdeo zu kaufen gibt, muss man es sich eben anders schön machen. :) Und das klappt ja, wie ihr seht, ganz wunderbar. Außerdem bin ich jetzt nach den Besuchen von Kiki und Jannic auch gut mit deutschen Produkten ausgestattet, so dass ich wohl noch eine Weile überleben werde.
Nachdem wir fast 3 Wochen lang traumhaftes Wetter hatten, hat uns jetzt der Herbst eingeholt und es ist regnerisch und ungemütlich. Allerdings wirkt die Landschaft in sanfte Gelb- und Orangetöne getaucht nochmal anders und , falls das überhaupt geht, noch malerischer und schöner. Da ich aber gerade nicht raus mag, zeig ich euch doch einfach mal mein neues Zimmer, dass ich jetzt seit fast einer Woche bewohne. Auch wenn die 2 Monate in der WG mit Tim, Christina und Etienne super, super schön waren und wir eine Menge Spaß und Luxus hatten, ist es doch nochmal was anderes, sein eigenes Zimmer zu haben und seine Sachen endlich mal komplett auspacken und verstauen zu können.
Meine Mitbewohner sind auch sehr nett. Ich teile mir hier Küche und Bad mit einer Amerikanerin, einem Kroaten und einem Norweger. Den Norweger habe ich aber erst zweimal für ein paar Sekunden gesehen. Der ist sonst unsichtbar. Aber Norweger sind halt nicht die kommunikativsten und es ist bestimmt auch nicht einfach als ernsthafter Student zwischen den ganzen Internationals zu wohnen, deren Hauptziel es ist, möglichst viel zu feiern. :)
Aber hier mal ein paar Fotos von meinem Reich:
| Mein Schreibtisch (im Gegenlicht^^) |
| Mein Bett |
| Kleiderschrank und Regal |
| Der Blick aus meinem Fenster auf das Studentendorf |
Ich hab es mir hier schon ziemlich gemütlich gemacht und nach meinem und Jannics Besuch bei Ikea, hab ich auch alles, was man so braucht beisammen. Die Wände sind noch ein wenig kahl, aber vielleicht kann ich ja noch ein paar Fotos mehr aufhängen. Und es sind ja auch nur noch 75 Tage, die ich hier verbringen werde.
Da musste ich doch direkt mal nachgucken, wie lange ich schon hier bin. Und das Ergebnis: 76 Tage!!! Halbzeit! Unfassbar, wie die Zeit vergeht. Wenn der Rest der Zeit genauso schnell um ist, dann sollte ich ernsthaft anfangen, über Weihnachtsgeschenke nachzudenken. :) Aber wenn das so ist, muss ich jetzt auch mal mit bloggen aufhören und an meinem Projekt weiterarbeiten. Sonst wird das nämlich auch nichts mehr.
Klem,
Annika
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Kiki i Trondheim
Zunächst einmal wünsche ich euch allen einen schönen Feiertag. Ich hoffe, ihr habt schönes Wetter und könnt den Tag genießen. Mein Tipp: Raus, raus, raus und einen Herbstspaziergang machen!
Hier haben wir natürlich nicht frei, trotzdem ist heute irgendwie ein Feiertag. Gleich um 12h kann ich endlich den Schlüssel für mein Zimmer im Studentenwohnheim abholen. Dann werde ich meine neuen Mitbewohner kennen lernen und habe endlich mein eigenes Zimmer! Ich freu mich riesig darauf, auch wenn die letzten zwei Monate hier in der WG echt super waren. Aber ein Zimmer ganz für sich allein, ist schon nochmal was anderes. Ich habe hier soweit alles gepackt (hoffe ich jedenfalls) und baue später auf tatkräftige Unterstützung beim Umzug. Vor allem beim Hochtragen. Ich ziehe nämlich in den 6.Stock. (Ok, eigentlich ist es der fünfte, da die hier im Erdgeschoss mit 1 zu zählen beginnen und dann sind es auch nur halbe Etagen, aber mit nem schweren Koffer ist das hoch genug!) Und dann, Trommelwirbel, wenn ich im neuen Heim angekommen bin, noch ein Trommelwirbel, kommt Jannic. :) Der kommt dann vermutlich direkt ins Ausräum- und Einrichtenchaos, aber das macht ja nichts. Das wird wunderbar! Heute abend gibts dann noch Abendessen bei Barbara. Hach Leute, ich freu mich!
So. Genug von heute und den nächsten Tagen erzählt, es gibt ja auch genug von der vergangen Woche zu berichten. Da war nämlich meine allerliebste Kiki zu Besuch! Die sechs Tage gingen natürlich viel zu schnell vorbei, aber wir haben trotzdem eine ganze Menge erlebt und gemacht. Die meisten Orte sollten den fleißigen Bloglesern bekannt vorkommen, da ich schon davon berichtet habe. Aber auch ich war erstaunt, wie anders und zum Teil noch schöner, die Landschaft aussehen kann, wenn die Bäume herbstlich leuchten.
Da wir seit knapp 2 Wochen traumhaftes Wetter haben und ich endlich wieder selbst fotografieren kann, sind natürlich auch reichlich Fotos entstanden.
Estenstadsmarka:
Um mal mit ner leichten Wanderung zu beginnen, waren wir am Donnerstag in der Estenstadsmarka. Da die Blaubeersaison so langsam aber sicher vorbei ist, mussten wir uns etwas Neues einfallen lassen. Schnell haben wir in der Preisselbeere (Tyttebær) einen passenden Ersatz gefunden und gleich mal fleißig drauf losgepflückt, wie ihr sehen könnt.
Da wir inzwischen auch eine Karte von der Umgebung um die Estenstadsmarka besitzen, haben wir diesmal einen etwas anderen Weg genommen. Es gibt aber noch einige Kilometer an Wanderwegen zu entdecken in den nächsten Wochen. :) Am Abend vorher hatten wir noch schnell Blaubeermuffins aus unseren restlichen Blaubeeren gezaubert, um auch ein angemessenes Matpakke dabei zu haben. Mit herrlichem Blick auf den See, ließen wir uns diese schmecken.
Da der Donnerstag ja hier der Partytag ist, gab es abends Chili con Carne bei uns und anschließend eine kleine "Pre-Party", bevor wir zum Feiern ins Gossip gefahren sind. Ausnahmsweise hat es auch mal nicht geregnet, als wir nachts wieder raus kamen, so dass ich glaube ich zum ersten Mal nach einer Partynacht trocken zu Hause angekommen bin. :)
Der Freitag stand ganz im Zeichen von Shopping und Stadterkundung. Davon gibt es jetzt nicht so viel zu berichten, außer das wir im Salg von H&M ordentlich zugeschlagen haben. Da das Wetter so toll war, sind aber schöne Stadtfotos entstanden:
Am Samstag waren wir dann auf einer größeren Wanderung in der Bymarka. Wir sind ca. 4,5 Stunden gewandert und leider nicht ganz bis dahin gekommen, wo wir wollten. Aber das war überhaupt nicht schlimm. Es war auch so einfach toll. Aber was die Norweger so alles selbstbewusst als Wanderweg auf einer Karte einzeichnen ist echt immer wieder bewundernswert.
Abends haben wir dann auf der Studenterhytta die Sauna genoßen, Ligretto gespielt und eine großartige Massageschlange zelebriert^^. Da es voller war als gedacht, waren wir danach froh, dass wir noch genug Betten für uns ergattert haben.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es dann zurück. Hier noch ein paar Bymarka Fotos:
Unser letzter Ausflug am Montag ging dann nochmal in die Stadt und danach nach Lade an den Fjord.
Und dann war es auch schon Dienstag und es hieß Abschied nehmen. Die Zeit ging einfach viel zu schnell vorbei! Ich weiß nicht, wie du das gemacht hast Kiki, aber du bist bei strahlendem Sonnenschein angekommen und bei strahlendem Sonnenschein wieder in den Zug gestiegen und kaum warst du 3 Stunden weg, hat es geregnet! Danke, dass du da warst und danke für die tolle Woche!
Diese tollen Fotos kurz nach Sonnenaufgang sind dann auf meinem Rückweg vom Bahnhof nach Hause entstanden. Wie gesagt, als von Regen noch keine Spur war. :)
So, jetzt ist aber mal Schluss hier. Gibt genug zu tun heute! Packen wir es an!
Ganz liebe Grüße und denkt dran: Raus, raus, raus!
Annika
Hier haben wir natürlich nicht frei, trotzdem ist heute irgendwie ein Feiertag. Gleich um 12h kann ich endlich den Schlüssel für mein Zimmer im Studentenwohnheim abholen. Dann werde ich meine neuen Mitbewohner kennen lernen und habe endlich mein eigenes Zimmer! Ich freu mich riesig darauf, auch wenn die letzten zwei Monate hier in der WG echt super waren. Aber ein Zimmer ganz für sich allein, ist schon nochmal was anderes. Ich habe hier soweit alles gepackt (hoffe ich jedenfalls) und baue später auf tatkräftige Unterstützung beim Umzug. Vor allem beim Hochtragen. Ich ziehe nämlich in den 6.Stock. (Ok, eigentlich ist es der fünfte, da die hier im Erdgeschoss mit 1 zu zählen beginnen und dann sind es auch nur halbe Etagen, aber mit nem schweren Koffer ist das hoch genug!) Und dann, Trommelwirbel, wenn ich im neuen Heim angekommen bin, noch ein Trommelwirbel, kommt Jannic. :) Der kommt dann vermutlich direkt ins Ausräum- und Einrichtenchaos, aber das macht ja nichts. Das wird wunderbar! Heute abend gibts dann noch Abendessen bei Barbara. Hach Leute, ich freu mich!
So. Genug von heute und den nächsten Tagen erzählt, es gibt ja auch genug von der vergangen Woche zu berichten. Da war nämlich meine allerliebste Kiki zu Besuch! Die sechs Tage gingen natürlich viel zu schnell vorbei, aber wir haben trotzdem eine ganze Menge erlebt und gemacht. Die meisten Orte sollten den fleißigen Bloglesern bekannt vorkommen, da ich schon davon berichtet habe. Aber auch ich war erstaunt, wie anders und zum Teil noch schöner, die Landschaft aussehen kann, wenn die Bäume herbstlich leuchten.
Da wir seit knapp 2 Wochen traumhaftes Wetter haben und ich endlich wieder selbst fotografieren kann, sind natürlich auch reichlich Fotos entstanden.
Estenstadsmarka:
Um mal mit ner leichten Wanderung zu beginnen, waren wir am Donnerstag in der Estenstadsmarka. Da die Blaubeersaison so langsam aber sicher vorbei ist, mussten wir uns etwas Neues einfallen lassen. Schnell haben wir in der Preisselbeere (Tyttebær) einen passenden Ersatz gefunden und gleich mal fleißig drauf losgepflückt, wie ihr sehen könnt.
Da wir inzwischen auch eine Karte von der Umgebung um die Estenstadsmarka besitzen, haben wir diesmal einen etwas anderen Weg genommen. Es gibt aber noch einige Kilometer an Wanderwegen zu entdecken in den nächsten Wochen. :) Am Abend vorher hatten wir noch schnell Blaubeermuffins aus unseren restlichen Blaubeeren gezaubert, um auch ein angemessenes Matpakke dabei zu haben. Mit herrlichem Blick auf den See, ließen wir uns diese schmecken.
Da der Donnerstag ja hier der Partytag ist, gab es abends Chili con Carne bei uns und anschließend eine kleine "Pre-Party", bevor wir zum Feiern ins Gossip gefahren sind. Ausnahmsweise hat es auch mal nicht geregnet, als wir nachts wieder raus kamen, so dass ich glaube ich zum ersten Mal nach einer Partynacht trocken zu Hause angekommen bin. :)
Der Freitag stand ganz im Zeichen von Shopping und Stadterkundung. Davon gibt es jetzt nicht so viel zu berichten, außer das wir im Salg von H&M ordentlich zugeschlagen haben. Da das Wetter so toll war, sind aber schöne Stadtfotos entstanden:
Am Samstag waren wir dann auf einer größeren Wanderung in der Bymarka. Wir sind ca. 4,5 Stunden gewandert und leider nicht ganz bis dahin gekommen, wo wir wollten. Aber das war überhaupt nicht schlimm. Es war auch so einfach toll. Aber was die Norweger so alles selbstbewusst als Wanderweg auf einer Karte einzeichnen ist echt immer wieder bewundernswert.
Abends haben wir dann auf der Studenterhytta die Sauna genoßen, Ligretto gespielt und eine großartige Massageschlange zelebriert^^. Da es voller war als gedacht, waren wir danach froh, dass wir noch genug Betten für uns ergattert haben.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es dann zurück. Hier noch ein paar Bymarka Fotos:
Unser letzter Ausflug am Montag ging dann nochmal in die Stadt und danach nach Lade an den Fjord.
Und dann war es auch schon Dienstag und es hieß Abschied nehmen. Die Zeit ging einfach viel zu schnell vorbei! Ich weiß nicht, wie du das gemacht hast Kiki, aber du bist bei strahlendem Sonnenschein angekommen und bei strahlendem Sonnenschein wieder in den Zug gestiegen und kaum warst du 3 Stunden weg, hat es geregnet! Danke, dass du da warst und danke für die tolle Woche!
Diese tollen Fotos kurz nach Sonnenaufgang sind dann auf meinem Rückweg vom Bahnhof nach Hause entstanden. Wie gesagt, als von Regen noch keine Spur war. :)
So, jetzt ist aber mal Schluss hier. Gibt genug zu tun heute! Packen wir es an!
Ganz liebe Grüße und denkt dran: Raus, raus, raus!
Annika
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